In der letzten Sitzung des Jahres hat die Kelsterbacher Stadtverordnetenversammlung über den städtischen Haushalt für das Jahr 2019 diskutiert und abgestimmt.

Das die Zustimmung einstimmig ausfiel, hat sicher den ein oder anderen an dem Abend überrascht. Nicht überraschen dürfte das positive Votum der CDU Fraktion gewesen sein, hatte diese doch in Ausarbeitung des Zahlenwerks mitgewirkt.

In seiner Rede lobte CDU Fraktionsvorsitzender Uwe Albert die zahlreichen Investitionen in die Infrastruktur der Stadt und den weiteren Ausbau von Kitas und Schulen.

Hinsichtlich der Einnahmen mahnte er allerdings, die Förderung des Gewerbes und den Zustand der Gewerbegebiete nicht aus den Augen zu verlieren, schließlich ist die Gewerbesteuer die größte Einnahmequelle der Stadt. Laut Planung geht die Verwaltung hier von ca. 13,5 Millionen aus, fast ein 30% des gesamten Haushaltsvolumens von 48,7 Millionen Euro.

Einen Punkt der Ausgabeseite griff Albert aber nochmals gesondert auf, die Kreisumlage. Hier zahlt die Stadt Kelsterbach zwischenzeitlich rund 9,5 Millionen Euro an den Kreis Groß-Gerau. Nachdem die Kreisumlage erneut erhöht wird, liegt dieser Betrag gut 1,7 Millionen über dem des aktuellen Jahres. „Kelsterbach muss sparen, gleichzeitig weist der Kreishaushalt ein Plus von 17 Millionen Euro aus“, kritisierte Albert.

Zum Abschluss betonte Albert, dass auch weiterhin jede Ausgabe auf Ihre Notwendigkeit geprüft werden muss, um auch zukünftig einem ausgeglichenen Haushalt erreichen zu können und ohne Steuererhöhungen auszukommen.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben